Der richtige Markt
Die Schulmedizin ist vornehmlich auf die Behandlung von Krankheiten ausgerichtet; die Menschen werden damit in eine eher passive und erduldende Position gedrängt. Wellness ist dynamisch und aktiv auf die Erreichung eines optimalen Gesundheitszustandes fokussiert.
Wir Menschen arbeiten immer wie mehr, die Informationsflut, welche wir zu bearbeiten haben, nimmt stetig zu. Heute verarbeiten wir im Durchschnitt 50 mal mehr Informationen als unsere Grossväter.
Hinzu kommt, dass wir durch ein Überangebot an Nahrungsmitteln und die Schnelligkeit unserer Zeit zu schnell, zu viel und oft auch viel zu fett und zu süss essen. Wir befriedigen nur unseren Appetit und decken nur unseren Energiebedarf - wir beseitigen unser Hungergefühl. Uns fehlt es am lebensnotwendigen Bedarf für Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und Ballaststoffe. Wir sprechen in diesem Falle von einer Fehlernährung. Diabetes, Herz-Kreislauf-Schwäche - um nur diese zu nennen - sind Krankheiten, welche durch schlechte Ernährung heraufbeschworen werden. Bewegungsmangel schwächt uns zusätzlich.
Folge: Die Gesundheitskosten steigen; und im gleichen Tempo auch die Krankenkassenprämien.
So steigt schätzungsweise die obligatorische Krankenversicherung 2009 im Vergleich zu 2008 für Erwachsene um gerundet 2.6 %. (1)
Die Ausgaben für das Gesundheitswesen in der Schweiz betrugen im Jahr 2006 schätzungsweise 11.3 % des Bruttoinlandproduktes (BIP). (2)
Der weltbekannte Wirtschaftswissenschaftler, Softare-Multimillionär und Universitätsprofossor sowie Autor von drei Bestsellern, Paul Zane Pilzer, sieht den Zukunftsmarkt wie folgt:
"Einer der schnellst wachsenden Sektoren der Wellness-Branche ist das Geschäft mit Vitamienen und Nahrungsergänzungsmitteln. Dazu haben viele potentielle Kunden noch nicht einmal von den Produkten und Dienstleistung der Wellness-Industrie gehört, geschweige denn, sie ausprobiert. Die Konsumenten über diese Produkte und Dienstleistung zu informieren, bietet derzeit und in absehbarer Zukunft die größten unternehmerischen Chancen."
Woran liegt das? Unser blindes Vertrauen in die ärztliche Versorgung schwindet. Wir nehmen die Verantwortung für unsere Gesundheit lieber selber in die Hand.
(1) Quelle: Bundesamt für Gesundheit, Statistik der obligatorischen Krankenversicherung 2007, geschätzte monatliche Durchschnittsprämie OKP, Datenbestand vom 3.10.2008, Stand 18.03.2009
(2) Quelle: interpharma.ch, Stand 18.03.2009